Wiss. Mitarbeiter*in/Postdoc (m-w-d)
Jede neue Sequenzier- und Bildgebungstechnik produziert Daten schneller, als sie sich von Hand auswerten lassen, und genau hier setzt die Bioinformatik an. Sie verbindet Biologie, Informatik und Statistik, von der Genomanalyse über die Strukturvorhersage von Proteinen bis zu großen Omics-Datensätzen. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Bioinformatik an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 82 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 9. August 2026).
Die Bioinformatik wertet biologische Daten mit Methoden der Informatik und Statistik aus. Inhaltlich verteilen sich die Stellen auf Teilgebiete wie Sequenzanalyse und Genomik, Strukturbioinformatik, Systembiologie, maschinelles Lernen auf biologischen Daten, Einzelzellanalyse sowie Datenmanagement und Pipeline-Entwicklung für Hochdurchsatzverfahren. Getragen wird das Fach gemeinsam von den Lebenswissenschaften und der Informatik; viele Ausschreibungen sind dementsprechend interdisziplinär und berühren die Biotechnologie und die Medizin.
Ausgeschrieben werden die Stellen von Universitäten und Fachhochschulen, von außeruniversitären Häusern wie Instituten der Max-Planck- und der Helmholtz-Gemeinschaft sowie von Bioinformatik-Core-Facilities, die ganze Forschungsverbünde mit Datenauswertung versorgen. Gesucht werden vor allem Promotionsstellen in der Algorithmenentwicklung und Datenanalyse, Postdoc-Stellen für die Phase danach, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung, Lehre und Core Facilities sowie Professuren der Gruppen W1, W2 und W3 und Juniorprofessuren. Der wachsende Strom an Sequenzier- und Bilddaten treibt den Bedarf an Fachkräften, die Daten und Biologie gleichermaßen verstehen.
Für eine Promotionsstelle wird gewöhnlich ein Masterabschluss in Bioinformatik, Informatik, Biologie oder einem verwandten Fach erwartet. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Je nach Ausrichtung der Stelle werden Programmiererfahrung, Kenntnisse in Statistik und maschinellem Lernen sowie Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln verlangt.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren werden nach der W-Besoldung bezahlt.
Dazu zählen Sequenzanalyse und Genomik, Strukturbioinformatik, Systembiologie, maschinelles Lernen auf biologischen Daten, Einzelzellanalyse sowie Pipeline-Entwicklung für Hochdurchsatzverfahren.
Beide werden benötigt; das Gewicht hängt von der Stelle ab. Algorithmenorientierte Stellen verlangen stärkere Programmier- und Statistikkenntnisse, anwendungsnahe Stellen mehr biologisches Fachwissen.
Für Promotionsstellen wird ein Masterabschluss in Bioinformatik, Informatik, Biologie oder einem verwandten Fach erwartet. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Neben Universitäten und Fachhochschulen schreiben Institute der Max-Planck- und Helmholtz-Gemeinschaft sowie Bioinformatik-Core-Facilities aus, die Forschungsverbünde mit Datenauswertung versorgen.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in aller Regel befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Core Facilities und Forschungsinfrastruktur.
Stellen aus Bioinformatik erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Informatik Biologie