PhD Student (m/f/d) 80 % Optimization of Carbon Electrode Interfaces for Reagent-Free Electrochemical Detection at the Point of Need In the Electrochemical Biosensors Group
Die Biochemie sitzt zwischen zwei großen Fächern: Sie arbeitet mit den Methoden der Chemie an den Fragen der Biologie. Ausgeschrieben wird sie an Hochschulen deshalb aus sehr unterschiedlichen Richtungen, mal aus einem chemischen Institut, mal aus einer medizinischen Fakultät. Hier finden Sie die aktuell 73 ausgeschriebenen Stellen an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum.
Datenbasis: die aktuell 73 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 12. September 2026).
Die Zuständigkeit ist an vielen Hochschulen geteilt. Biochemische Arbeitsgruppen sitzen an chemischen und biologischen Instituten, an medizinischen Fakultäten und an Universitätskliniken, dazu kommen Max-Planck- und Helmholtz-Institute mit eigenen Ausschreibungen. Für Bewerber heißt das: Dieselbe fachliche Tätigkeit taucht unter sehr verschiedenen Institutsbezeichnungen auf. Wer nur nach dem Stichwort Biochemie sucht, übersieht einen Teil der Stellen. Ein Blick in die verwandten Hubs Chemie, Biologie und Molekularbiologie lohnt sich daher fast immer.
Der Einstieg läuft üblicherweise über eine Promotionsstelle in einem laufenden Projekt. Danach folgen Postdoc-Stellen, die häufig an eine konkrete Förderperiode gebunden sind, sowie Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehranteil. Professuren in der Biochemie werden seltener und dann meist mit klarem Schwerpunkt ausgeschrieben, etwa Strukturbiologie, Enzymologie oder Proteinbiochemie.
Biochemische Gruppen sind geräteintensiv. Massenspektrometrie, Kristallographie und Zellkultur binden Infrastruktur, die sich Arbeitsgruppen oft über gemeinsame Core Facilities teilen. Das erklärt, warum neben den reinen Forschungsstellen regelmäßig technische Positionen ausgeschrieben werden, die eine Anlage oder eine Methodenplattform betreuen. Diese Stellen sind häufig unbefristet und finden sich im Bereich Verwaltung und Technik.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder. Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, erfahrene Postdocs und Gruppenleitungen auch in E 14. Das Grundgehalt in Stufe 1 beträgt 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat. Promotionsstellen werden dabei oft anteilig besetzt, was das tatsächliche Entgelt entsprechend mindert. Professuren richten sich nach der W-Besoldung des jeweiligen Landes.
Die Biochemie fragt nach Struktur und Funktion einzelner Moleküle, vor allem von Proteinen und Stoffwechselprodukten. Die Molekularbiologie untersucht, wie genetische Information gespeichert, abgelesen und reguliert wird. In der Praxis überschneiden sich beide Felder stark, viele Arbeitsgruppen arbeiten an beidem.
Für Promotionsstellen genügt ein einschlägiger Masterabschluss, häufig in Biochemie, Chemie, Biologie oder Molekularer Medizin. Ab der Postdoc-Ebene ist der Doktortitel Bedingung, für eine Professur kommt in der Regel eine Habilitation oder eine gleichwertige Leistung hinzu.
Die Vergütung folgt dem TV-L, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 mit einem Grundgehalt ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat in Stufe 1. Bei anteiligen Promotionsstellen reduziert sich der Betrag entsprechend dem Beschäftigungsumfang.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in aller Regel befristet, oft gebunden an die Laufzeit eines Drittmittelprojekts. Unbefristet sind vor allem Professuren und ein Teil der technischen Stellen in den Core Facilities.
Nein, für den Einstieg über eine Promotionsstelle nicht. Diese Stellen sind gerade dafür gedacht, die Promotion im Rahmen eines Forschungsprojekts zu erarbeiten. Erst ab der Postdoc-Ebene ist der Doktortitel Voraussetzung.