Studentische:r Beschäftigte:r im Fachgebiet Information Management
Wer eine Stelle in der Bibliothekswissenschaft sucht, hat zwei Türen: die akademische Forschung und Lehre oder den bibliothekarischen Dienst der wissenschaftlichen Bibliotheken. Anders als in vielen rein akademischen Fächern ist hier auch eine Laufbahn ohne Promotion ein üblicher Berufsweg. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Bibliothekswissenschaft an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 8 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 27. Juli 2026).
Die Bibliothekswissenschaft befasst sich mit dem Sammeln, Erschließen, Bewahren und Vermitteln von Information und reicht längst weit in Digitalisierung, Forschungsdatenmanagement und Open Access hinein. Inhaltlich verteilen sich die Stellen auf Teilgebiete wie Informationserschließung und Metadaten, Forschungsdatenmanagement, Open Access und wissenschaftliches Publizieren, Bestandserhaltung und Digitalisierung sowie Bibliotheks-IT und digitale Langzeitarchivierung. Damit überschneidet sich das Fach eng mit der Informationswissenschaft, der Informatik und den Digital Humanities.
Aus dem Doppelcharakter des Fachs ergeben sich zwei Stellentypen. Auf der wissenschaftlichen Seite sind das Promotionsstellen und Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre sowie Professuren an den Hochschulen mit bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Studiengängen. Auf der praktischen Seite stehen Stellen im bibliothekarischen Dienst der Universitäts-, Landes- und Spezialbibliotheken, vom gehobenen bis zum höheren Dienst. Ausgeschrieben werden sie von Universitäten und Fachhochschulen mit einschlägigen Studiengängen, vor allem aber von den wissenschaftlichen Bibliotheken selbst sowie von Forschungseinrichtungen und Spezialbibliotheken.
Für wissenschaftliche Stellen wird gewöhnlich ein Studienabschluss in Bibliotheks- oder Informationswissenschaft oder einem verwandten Fach erwartet, für Postdoc-Stellen und Professuren eine abgeschlossene Promotion. Für den höheren Bibliotheksdienst ist häufig ein bibliothekarisches Referendariat vorgesehen. Neben der fachlichen Qualifikation verlangen viele Ausschreibungen Kenntnisse in Erschließungsstandards, Metadatenformaten und Bibliothekssystemen.
An staatlichen Hochschulen und Bibliotheken gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Wissenschaftliche Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14; das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Stellen im bibliothekarischen Dienst werden je nach Laufbahn und Aufgabe in niedrigeren Entgeltgruppen eingruppiert; verbeamtete Stellen folgen der Besoldungsordnung des jeweiligen Landes. Professuren werden nach der W-Besoldung bezahlt.
Nein. Anders als in vielen rein akademischen Fächern ist eine nicht-wissenschaftliche Bibliothekslaufbahn ohne Promotion ein üblicher Berufsweg. Für den höheren Bibliotheksdienst ist häufig ein bibliothekarisches Referendariat vorgesehen, für wissenschaftliche Stellen und Professuren dagegen eine Promotion.
Zu den Schwerpunkten zählen Informationserschließung und Metadaten, Forschungsdatenmanagement, Open Access, Bestandserhaltung und Digitalisierung sowie Bibliotheks-IT und digitale Langzeitarchivierung.
Ausgeschrieben wird von Universitäten und Fachhochschulen mit einschlägigen Studiengängen, vor allem aber von den wissenschaftlichen Bibliotheken selbst sowie von Forschungseinrichtungen und Spezialbibliotheken.
Wissenschaftliche Stellen folgen dem TV-L, meist Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat). Stellen im bibliothekarischen Dienst liegen je nach Laufbahn in niedrigeren Entgeltgruppen; Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Wissenschaftliche Qualifikationsstellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in aller Regel befristet. Stellen im bibliothekarischen Dienst sind dagegen häufig unbefristet, ebenso Professuren.