Studentische Hilfskraft (w/m/d) – Sensorbasierte Löserdetektion
Der Bergbau befasst sich an den Hochschulen mit der Gewinnung mineralischer Rohstoffe, der Geotechnik und zunehmend mit dem Nachbergbau, also der Sanierung und Nachnutzung ehemaliger Abbaugebiete. Das Fach hat sich vom klassischen Abbau hin zu Rohstoffsicherung, Tiefengeothermie und Untertage-Speicherung gewandelt. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell einzige ausgeschriebene Stelle im Bergbau an Universitäten und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 1 auf akademische-jobs.de ausgeschriebene Stelle in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Im Mittelpunkt stehen Lagerstättenkunde, Abbau- und Fördertechnik, Geomechanik und Markscheidewesen sowie der Nachbergbau mit Grubenwasserhaltung und Flächenrenaturierung. Während die Hüttenkunde die anschließende Verhüttung und Metallgewinnung behandelt, liegt der Fokus des Bergbaus auf der Gewinnung und Förderung des Rohmaterials selbst. Eng verzahnt ist das Fach mit den Geo- und Ingenieurwissenschaften.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen in Drittmittelprojekten, Postdoc-Stellen sowie wissenschaftliche Mitarbeiter in Forschung und Lehre, häufig an Bergbau- und Geotechnik-Lehrstühlen. Hinzu kommen Professuren (W1, W2, W3) mit Schwerpunkten von der Geomechanik bis zur Rohstoffwirtschaft und zum Nachbergbau.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L. Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in der Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Für Promotionsstellen ist ein einschlägiger Masterabschluss üblich, etwa in Bergbau, Geotechnik, Rohstoffingenieurwesen oder Geowissenschaften. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Der Bergbau befasst sich mit der Gewinnung und Förderung mineralischer Rohstoffe sowie dem Nachbergbau, das Hüttenwesen mit deren anschließender Verhüttung und der Gewinnung von Metallen. Beide Fächer sind eng benachbart, behandeln aber unterschiedliche Stufen der Rohstoffkette.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet und an Projektlaufzeiten gekoppelt. Unbefristet sind vor allem Professuren und ein Teil der Stellen im technischen Betrieb.