Archäologie Stellenangebote an Hochschulen

Kaum ein Fach pendelt so selbstverständlich zwischen Grabungsschnitt, Restaurierungslabor und Schreibtisch wie die Archäologie. Wer hier wissenschaftlich arbeitet, rekonstruiert aus Scherben, Befunden und Bodenproben das Leben vergangener Kulturen. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Archäologie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.

14 aktuelle Stellen
Stellenart
Anstellungsart
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Befristung
Vergütung
TV-L / TV-H / TVöD
W-Besoldung (Professuren)
A-Besoldung (Beamte)
C-Besoldung
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Archäologie in Zahlen

Datenbasis: die aktuell 16 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 27. Juni 2026).

Top-Hochschulen

  1. FU Berlin 3
  2. LMU München 3
  3. Uni Basel 2
  4. Uni Halle-Wittenberg 2
  5. Uni Münster 2
  6. THGA 1
  7. Uni Bonn 1
  8. Uni Mainz 1
  9. Uni Saarbrücken 1

Was erforscht die Archäologie?

Die Archäologie untersucht die materiellen Hinterlassenschaften vergangener Gesellschaften, von steinzeitlichen Werkzeugen bis zu neuzeitlichen Siedlungsresten. Das Fach ist breit aufgefächert: Zu den großen Teildisziplinen zählen die Prähistorische sowie die Ur- und Frühgeschichte, die Klassische und die Provinzialrömische Archäologie, die Vorderasiatische Archäologie und die Ägyptologie, dazu die Mittelalter- und die Christliche Archäologie. Hinzu kommen naturwissenschaftlich geprägte Felder wie die Archäometrie und die Archäobotanik, in denen mit physikalischen und biologischen Methoden datiert und analysiert wird. In den Ausschreibungen überschneidet sich die Archäologie regelmäßig mit der Alten Geschichte, der Kunstgeschichte und den Geowissenschaften.

An welchen Einrichtungen wird Archäologie betrieben?

Getragen wird die Forschung von Universitäten mit archäologischen Instituten, von außeruniversitären Häusern wie dem Deutschen Archäologischen Institut und den Akademien der Wissenschaften sowie von den Landesämtern für Denkmalpflege. Charakteristisch ist die enge Dreiecksbeziehung von Hochschule, Museum und Bodendenkmalpflege: Wer in der Archäologie arbeitet, wechselt im Lauf einer Laufbahn häufig zwischen Lehre, Sammlungsarbeit und Feldforschung. Ausgeschrieben werden entsprechend wissenschaftliche Qualifikationsstellen, also Promotionsstellen in Grabungs- und Verbundprojekten und Postdoc-Stellen für die Zeit danach, ebenso Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dazu Grabungstechniker- und Restauratorenstellen sowie Professuren und Juniorprofessuren in den einzelnen Fächern.

Welcher Abschluss führt in die Archäologie?

Für eine Promotionsstelle setzen die Institute gewöhnlich einen Masterabschluss in einem archäologischen Fach voraus, für Postdoc-Stellen und Professuren eine abgeschlossene Promotion. Viele Ausschreibungen erwarten zudem dokumentierte Grabungserfahrung, Kenntnisse alter oder regionaler Sprachen und je nach Schwerpunkt den sicheren Umgang mit naturwissenschaftlichen Analyseverfahren.

Wie ist die Bezahlung geregelt?

An staatlichen Hochschulen greift der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14; Promotionsstellen werden häufig in Teilzeit zwischen 50 und 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.

Häufige Fragen zu Archäologie

Welche Teildisziplinen umfasst die Archäologie?

Zur Archäologie zählen unter anderem die Prähistorische, die Klassische, die Vorderasiatische und die Provinzialrömische Archäologie, die Ägyptologie, die Mittelalter- und die Christliche Archäologie sowie naturwissenschaftliche Felder wie die Archäometrie und die Archäobotanik.

Welcher Abschluss wird für eine Stelle in der Archäologie erwartet?

Für eine Promotionsstelle genügt in aller Regel ein Masterabschluss in einem archäologischen Fach. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus, häufig zusammen mit dokumentierter Grabungserfahrung.

Welche Einrichtungen schreiben Archäologie-Stellen aus?

Neben Universitäten mit archäologischen Instituten schreiben das Deutsche Archäologische Institut, die Akademien der Wissenschaften, Museen und die Landesämter für Denkmalpflege aus. Hochschule, Museum und Bodendenkmalpflege sind im Fach eng verzahnt.

Wie werden Archäologie-Stellen an Hochschulen vergütet?

Wissenschaftliche Stellen folgen dem TV-L, meist Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat). Professuren werden nach der W-Besoldung bezahlt.

Sind Archäologie-Stellen an Hochschulen befristet?

Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in aller Regel befristet, viele zusätzlich an die Laufzeit eines Grabungs- oder Forschungsprojekts gebunden. Unbefristet sind vor allem Professuren.

Stellen aus Archäologie erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Geschichte Geisteswissenschaften

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