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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) (E 13 TV-L)

Eckdaten

Hochschule
Uni Münster
Website
uni-muenster.de ↗
Standort
Münster
Stellenart
Postdoc
Anstellungsart
Vollzeit
Vergütung
E13 TV-L
→ TV-L E13 erklärt
Befristung
Befristet
Bewerbungsfrist
15.12.2026
Fachgebiete
Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft, Psychologie, Sonderpädagogik

Im Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung (IPBE) im Fachbereich Psychologie der Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) (E 13 TV-L)

zu besetzen. Angeboten wird eine für drei Jahre befristete Vollzeitstelle (100 %). Die Lehrverpflichtung beträgt 4 SWS. Die Stelle dient der weiteren wissenschaftlichen Qualifizierung (z. B. Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen).

An der Professur für Diagnostik und individuelle Förderung in der inklusiven Schule (Prof. Dr. Julia Kerner auch Körner) wird eine Postdoc-Stelle vergeben. Die Professur forscht zu Selbstregulation, exekutiven Funktionen und ADHS sowie zur Entwicklung diagnostischer Verfahren in inklusiven Bildungskontexten. Die Stelle soll dieses Profil in einem von zwei Schwerpunkten stärken: entweder in der Förderung der Selbstregulation im Schulalter oder in der Anwendung intensiver längsschnittlicher Designs (intensive longitudinal designs, z. B. Ambulantes Assessment, Experience Sampling oder Mikrolängsschnitte) im Bereich exekutive Funktionen bzw. Selbstregulation. Ein Forschungsprojekt in diesem Bereich soll perspektivisch in das IDeA-Zentrum (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk) eingebunden werden. Innerhalb dieses Rahmens besteht ausdrücklich Raum, ein eigenständiges Forschungsprofil zu entwickeln.

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Weiterqualifizierung (z. B. Habilitation) im Forschungsfeld der Professur
  • Konzeption, Durchführung und Auswertung eigener empirischer Studien – je nach Schwerpunkt zur Förderung der Selbstregulation im Schulalter oder mit intensiven längsschnittlichen Designs zu exekutiven Funktionen bzw. Selbstregulation
  • Publikation der Ergebnisse in (inter-)nationalen Fachzeitschriften und Präsentation auf Fachtagungen
  • Mitwirkung an laufenden Forschungsprojekten der Professur sowie an der Einwerbung von Drittmitteln
  • Lehre (4 SWS) in den Lehramtsstudiengängen, vorwiegend im Lehramtsstudiengang für sonderpädagogische Förderung (insbesondere zu Themen der Diagnostik und individuellen Förderung sowie zum Klassenmanagement), aber auch in weiteren Lehramtsstudiengängen
  • Betreuung von Abschlussarbeiten sowie Anleitung studentischer Hilfskräfte
  • Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung

Unsere Erwartungen:

  • Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom und / oder Master) in Psychologie, Erziehungswissenschaft, Sonderpädagogik oder einer verwandten Disziplin sowie eine abgeschlossene Promotion in einem einschlägigen Fach sind erforderlich.
  • Erforderlich ist ein in der Promotion oder in nachfolgenden Tätigkeiten erworbener Schwerpunkt in mindestens einem der folgenden Bereiche:
  • Förderung der Selbstregulation im Schulalter oder
  • Erfahrung mit intensiven längsschnittlichen Designs (z. B. Ambulantes Assessment, Experience Sampling, Tagebuchstudien) sowie die Bereitschaft, diese im Bereich exekutive Funktionen oder Selbstregulation einzusetzen.
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind Voraussetzung, da die Lehre in deutscher Sprache stattfindet.
  • Publikationen in einschlägigen, begutachteten Fachzeitschriften sind erwünscht.
  • Erfahrung in der Hochschullehre, idealerweise in Lehramtsstudiengängen, ist wünschenswert.
  • Fundierte methodische Kenntnisse (z. B. Mehrebenenmodelle, Strukturgleichungsmodelle, längsschnittliche Analyseverfahren) sowie Erfahrung mit R oder Mplus sind von Vorteil. Sichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind von Vorteil.
  • Interesse an Open-Science-Praktiken (z. B. Präregistrierung, offene Daten und Materialien) wird begrüßt.
  • Idealerweise haben Sie Freude an der Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern, Kitas und Schulen.
  • Proaktivität, Zuverlässigkeit, eigenständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit sind von Vorteil.

Ihr Gewinn:

  • Wertschätzung, Verbindlichkeit, Offenheit und Respekt – das sind Werte, die uns wichtig sind.
  • Unterstützung bei der Entwicklung eines eigenen Forschungsprofils, bei Drittmittelanträgen und bei der weiteren wissenschaftlichen Karriereplanung.
  • Durch die Einbindung eines Forschungsprojektes in das IDeA-Zentrum (www.idea-frankfurt.eu) besteht die Möglichkeit
  • für einen 3-monatigen Auslandsaufenthalt,
  • einmal jährlich an einer Schreibwerkstatt in Österreich teilzunehmen,
  • zum intensiven interdisziplinären Austausch mit Forscher:innen aus ganz Deutschland durch zwei Retreats im Jahr und Special Interest Groups.
  • Zwei Konferenzbesuche pro Jahr sind möglich und erwünscht.
  • Mit einer großen Anzahl an unterschiedlichsten Arbeitszeitmodellen ermöglichen wir Ihnen flexibles Arbeiten – auch von Zuhause aus.
  • Ob Pflege oder Kinderbetreuung – unser Servicebüro Familie bietet Ihnen konkrete Unterstützungsangebote, damit Sie Privates und Berufliches unter einen Hut bekommen.
  • Ihre individuelle, passgenaue Fort- und Weiterbildung ist uns als Bildungseinrichtung nicht nur wichtig, sondern eine Herzensangelegenheit.
  • Von Aikido bis Zumba – unsere Sport- und Gesundheitsangebote von A – Z sorgen für Ihre Work-Life-Balance.
  • Sie profitieren von zahlreichen Benefits des öffentlichen Dienstes wie z. B. einer attraktiven betrieblichen Altersvorsorge (VBL), einer Jahressonderzahlung und einem Arbeitsplatz, der kaum von wirtschaftlichen Schwankungen abhängig ist.

Die Universität Münster setzt sich für Chancengerechtigkeit und Vielfalt ein. Wir begrüßen alle Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, Beeinträchtigung, Alter sowie sexueller Orientierung oder Identität. Eine familiengerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen ist uns ein selbstverständliches Anliegen. Eine Stellenbesetzung in Teilzeit ist grundsätzlich möglich.
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung, und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bitte legen Sie in Ihrem Anschreiben dar, (1) welche Vorerfahrungen Sie zu den genannten Forschungsthemen mitbringen, (2) welche Erfahrungen Sie in der Lehre gesammelt haben und (3) welche eigenen Schwerpunkte Sie in Forschung und Lehre setzen möchten. Fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte außerdem einen Lebenslauf, ein Publikationsverzeichnis, Ihre Zeugnisse (einschließlich Promotionsurkunde) sowie ggf. Lehrevaluationen bei.

Bei Fragen vorab kontaktieren Sie gerne Prof. Dr. Julia Kerner auch Körner (j.kernerauchkoerner@uni-muenster.de).

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung bis zum 15.12.2026 an die

Universität Münster
Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung
Prof. Dr. Julia Kerner auch Körner
Kennziffer: 2026_10_21
Fliednerstr. 21
48149 Münster
j.kernerauchkoerner@uni-muenster.de

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung zusammengefasst in einer pdf-Datei an[ j.kernerauchkoerner@uni-muenster.de](mailto: j.kernerauchkoerner@uni-muenster.de). Bitte beachten Sie, dass wir andere Dateiformate nicht berücksichtigen können.

Ausschreibungskennziffer bei Rückfragen: 2026_10_21

Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte stellen.uni-muenster.de.

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