Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 7 – 215/26 -D
-Korrektur-
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Klinik und Poliklinik für
Gynäkologie, ist ab dem 01.01.2027, die auf 33 Monate befristete, Drittmittel-geförderte Stelle eines*einer
Wissenschaftliche*r Mitarbeiterin*s (m-w-d)
in Vollzeit zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis
zur Entgeltgruppe E13 TV-L.
Über das Projekt:
O3PeT (Ovarialkarzinom-Organoid-Offensive zur Entwicklung personalisierter Therapien) entwickelt in-
novative Ansätze der Präzisionsonkologie. Durch die molekulare und räumliche Charakterisierung von Tumoren und ihrer Immunumgebung sowie die Kombination von RNA-Daten, Tumor-Immun-Profilen und KI-ge-
stützten Analysen werden Biomarker und personalisierte Kombinationstherapien identifiziert und in patientinnenabgeleiteten Organoidmodellen funktionell validiert.
Arbeitsaufgaben:
- Wissenschaftliche Koordination des klinisch-translationalen Arbeitspakets innerhalb des O3PeT-Verbundes sowie Entwicklung und Weiterentwicklung der klinischen Forschungsstrategie
- Integration klinischer und histopathologischer Daten mit Ergebnissen aus Organoidmodellen, funktionellen
Wirkstofftestungen sowie Transkriptom- und Spatial-Analysen
- Wissenschaftliche und statistische Auswertung sowie Interpretation klinischer, histopathologischer, molekularer und funktioneller Daten
- Planung, Durchführung und Auswertung tumor- und RNA-biologischer Untersuchungen an Zellkultur- und Organoidmodellen
- Durchführung und Analyse von Next-Generation-Sequenzierungsprojekten
- Durchführung und Auswertung von Multiplex-Immunhistochemie-Experimenten
- Planung, Durchführung und Analyse von Wirkstoffkombinationstests an 2D-, 3D- und Organoidkulturmodellen
- Erstellung wissenschaftlicher Publikationen sowie Einwerbung von Drittmitteln und Mitwirkung bei der Er- stellung von Drittmittelanträgen
Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder vergleichbar) sowie Promotion in Biologie, Biochemie, Pharmazie oder einer vergleichbaren naturwissenschaftlichen Fachrichtung
- Mehrjährige Erfahrung in der eigenständigen Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen sowie in der Planung, Durchführung und Dokumentation wissenschaftlicher Projekte
- Praktische Erfahrung im Bereich Next-Generation-Sequenzierung
- Erfahrung in der konfokalen Fluoreszenzmikroskopie
- Fundierte Fachkenntnisse in Tumor- und RNA-Biologie
- Fachkenntnisse in zellbiologischen Analyseverfahren, insbesondere Durchflusszytometrie, fluoreszenzaktivierter Zellsortierung (FACS) und bildgebungsbasierter Lebendzellanalytik
- Fachkenntnisse in der Wirkstofftestung an 2D-, 3D- und Organoidkulturmodellen
- Selbstständige, strukturierte und teamorientierte Arbeitsweise
- sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Praktische Erfahrungen mit Tumororganoidkulturen und funktionellen Wirkstofftestungen wünschenswert
- Erfahrungen in der konfokalen Fluoreszenzmikroskopie, insbesondere an Leica SP8X- oder STELLARIS-Systemen wünschenswert
- Erfahrungen in der Multiplex-Immunhistochemie wünschenswert
- Kenntnisse in Single-Cell-RNA-Sequenzierung und räumlichen Transkriptomanalysen wünschenswert
- Erfahrungen mit CRISPR-basierten Verfahren wünschenswert
- Erfahrungen in tierexperimentellen Arbeiten inkl. Sachkundenachweis/FILASA-B wünschenswert
- Erfahrungen bei der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen und Drittmittelanträge wünschenswert
Wir bieten:
- Mitarbeit an einem EU-geförderten Drittmittelprojekt zur Wirkstoffentwicklung
- interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten mit Gestaltungsspielraum bei der größten Arbeitgeberin der Region,
- die Möglichkeit, mit Ihrer Tätigkeit die Bildung junger Menschen zu unterstützen und dazu beizutragen, dass neue Erkenntnisse gewonnen und wichtige wissenschaftliche Forschungsfragen beantwortet werden
können,
- eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich ei- ner Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge,
- einen sicheren Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen (Homeoffice, flexible Arbeitszeitgestaltung, variable Teilzeitmodelle),
- 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember,
- eine weltoffene, vielfältige und internationale Arbeitsumgebung, die auch als familiengerecht zertifiziert ist
(incl. Ferienbetreuung),
- umfassende Personalentwicklung in allen Phasen des Berufslebens mit vielfältigen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten einschließlich Bildungsurlaub,
- Angebote zur Förderung und Erhaltung Ihrer Gesundheit im Rahmen unseres Gesundheitsmanagements sowie vielfältige Angebote im Hochschulsport,
- die Möglichkeit der Teilhabe an vielfältigen sozialen Gemeinschaften (u. a. Universitätssportteams, Universitätschor oder Universitätsorchester) und der Teilnahme an spannenden Veranstaltungen, z. B. Lange Nacht
der Wissenschaften, Hochschulinformationstag, Winterball der Universität,
- vergünstigte Speisenversorgung in den Mensen des Studentenwerks Halle. >
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Ab-
schluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit
bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Martina Vetter; Tel.: 0345 557 1336,
martina.vetter@medizin.uni-halle.de
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7 – 215/26 -D mit den üblichen Unterlagen bis zum
04.11.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Dr. Martina Vetter; Tel.: 0345 557 1336,
martina.vetter@medizin.uni-halle.de
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur
ist erwünscht.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.verwaltung.uni-halle.de.
