Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 7-115/26-D
Modern, vernetzt, traditionsbewusst: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte
Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und
hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und
Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus
beherbergt die Universität eine Vielzahl kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind.
National wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen
außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen und der Wirtschaft.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik
für Strahlentherapie ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt, die bis 30.09.2028 befristete Stelle einer*eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)
in Vollzeit zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis
zur Entgeltgruppe 13 TV-L.
Arbeitsaufgaben:
- Entwicklung und Betrieb von Tools zur Verarbeitung, Darstellung oder Prozessierung von NGS- oder Patientendaten: NGS-Pipelines für Diagnostik und Forschung mit Fokus Kopf-Hals-Tumoren
- Verknüpfung RNA-Seq-Daten von Patiententumoren mit ex-vivo Medikamenten-Screenings
- Integrative Multi-Omics- und Netzwerkanalyse
- Modellierung von Radio-Chemotherapie-Interaktionen und Entwicklung von Gen-Signaturen
- Unterstützung von Forschungsarbeiten innerhalb der Klinik für Strahlentherapie bei IT- oder bioinformatischen Fragestellungen
- Datenmanagement
- Biostatistische Qualitätssicherung und Berichterstattung
Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Bioinformatik (Diplom/ Master)
- Fundierte theoretische und praktische Kenntnisse in der Analyse von NGS-Datensätzen
- Erweiterte Programmierkenntnisse in mehreren der folgenden Sprachen: Python, R, JavaScript, Bash, SQL
- Kenntnisse der gängigen Analysemethoden NGS, RNA-bulk, spatial und „single cell“ Transcriptomics
- Erfahrungen in der Analyse von spezialisierten Methoden wie STAMP- und CLIP-Analysen
- Grundlegende theoretische Kenntnisse in der Tumorbiologie und Wirkstoffforschung
- Analytisches Denken
- Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
- Teamfähigkeit
- Sehr gute Sprachkenntnisse (Deutsch und Englisch)
Wir bieten:
- interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten mit Gestaltungsspielraum bei der größten Arbeitgeberin
der Region,
- die Möglichkeit, mit Ihrer Tätigkeit die Bildung junger Menschen zu unterstützen und dazu beizutragen,
dass neue Erkenntnisse gewonnen und wichtige wissenschaftliche Forschungsfragen beantwortet werden
können,
- eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich ei-
ner Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge,
- einen sicheren Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen (Homeoffice, flexible Arbeitszeitgestaltung,
variable Teilzeitmodelle),
- 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember,
- eine weltoffene, vielfältige und internationale Arbeitsumgebung, die auch als familiengerecht zertifiziert ist
(incl. Ferienbetreuung),
- umfassende Personalentwicklung in allen Phasen des Berufslebens mit vielfältigen Weiterbildungs- und
Qualifizierungsmöglichkeiten einschließlich Bildungsurlaub,
- Angebote zur Förderung und Erhaltung Ihrer Gesundheit im Rahmen unseres Gesundheitsmanagements
sowie vielfältige Angebote im Hochschulsport,
- die Möglichkeit der Teilhabe an vielfältigen sozialen Gemeinschaften (u. a. Universitätssportteams, Universitätschor oder Universitätsorchester) und der Teilnahme an spannenden Veranstaltungen, z. B. Lange Nacht
der Wissenschaften, Hochschulinformationstag, Winterball der Universität,
- vergünstigte Speisenversorgung in den Mensen des Studentenwerks Halle.
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Ab-
schluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit
bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Fechner, Tel.: 0345 557 4310, E-Mail: strahlentherapie@uk-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-115/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum
31.07.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und
Poliklinik für Strahlentherapie, Herrn Prof. D. Vordermark, 06097 Halle (Saale), E-Mail:
strahlentherapie@uk-halle.de.
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur
ist erwünscht.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.verwaltung.uni-halle.de.
