Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 7-125/26-D
Zukunft mit Tradition – Wissenschaft gestalten: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet
ein breites Fächerspektrum in den Geistes-, Sozial-, Natur- und den medizinischen Wissenschaften. Die
älteste und größte Hochschule Sachsen-Anhalts entstand 1817 aus dem Zusammenschluss der Universitäten
in Wittenberg (1502) und Halle (1694). Heute hat sie 340 Professoren und 20.000 Studierende. Ihre
Forschungsschwerpunkte liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der
Gesellschafts- und Kulturforschung.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für
Rehabilitationsmedizin, ist im Rahmen des Innovationsfonds-Projekt „MUSIK“ (Mundgesundheit stärken –
inklusiv und koordiniert) ab dem 01.10.2026 die auf bis zu 42 Monate befristete Stelle einer*eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)
in Teilzeit (65%) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis
zur Entgeltgruppe 13 TV-L.
Das Innovationsfonds-Projekt „MUSIK“ ist ein multimodales, kooperatives, versorgungswissenschaftliches
Verbundprojekt in Kooperation u.a. mit den Medizinischen Behandlungszentrum für Erwachsene mit geistiger oder schwerer Mehrfachbehinderung in Magdeburg, Halle (Saale) und der Otto-von-Guericke Universität
Magdeburg. Es zielt darauf ab, ein Modell zur verbesserten zahnmedizinischen Versorgung für Erwachsene
mit geistiger oder schwerer Mehrfachbehinderung zu etablieren. Das Institut für Rehabilitationsmedizin verantwortet die qualitative Wirkungsevaluation des Vorhabens.
Arbeitsaufgaben:
- Wissenschaftliche Mitarbeit in einem großen Versorgungsforschungsprojekt mit dem Schwerpunkt qualitative Evaluation
- Die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion) ist gegeben
- Kooperative Entwicklung eines versorgungswissenschaftlichen qualitativen Evaluationskonzepts
- Entwicklung der Interviewleitfäden
- Mitwirkung bei der Erstellung des Ethikantrages und des Datenschutzkonzepts
- Durchführung qualitativer Interviews mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und ihren Angehörigen
- Supervision der Transkription
- Qualitative Analyse der Interviews
- Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Fachtagungen und Publikation
Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Gesundheitswissenschaften, Versorgungswissenschaften, Soziologie, Rehabilitationswissenschaften, Zahnmedizin, Humanmedizin, oder vergleichbare
Qualifikation (Master, Diplom)
- Sehr gute Kenntnisse der qualitativen Methoden der Sozialforschung
- Vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen in der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung qualitativer In-
terviews
- Erfahrung im Umgang mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und ihren Angehörigen wünschenswert
- Erfahrung in der Evaluation von Versorgungsangeboten
- sehr gute Deutsch – und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Sicherer Umgang mit dem MS-Office-Paket, Citavi, f4 und MAXQDA
- Interesse an der Verbesserung der (zahn-) medizinischen Versorgungssituation von Menschen mit Behinderung
- Interesse an der akademischen Weiterqualifizierung (Promotion)
- hohe Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit sowie strukturierte Arbeitsweise
Wir bieten:
- eine Qualifikationsmöglichkeit in einem engagierten und freundlichen Projektteam in einer forschungsaktiven Umgebung
- eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich ei-
ner Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge
- 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
- Angebote zur Förderung und Erhaltung Ihrer Gesundheit im Rahmen unseres Gesundheitsmanagements
sowie vielfältige Angebote im Hochschulsport
- die Möglichkeit der Teilhabe an vielfältigen sozialen Gemeinschaften (u. a. Universitätssportteams, Universitätschor oder Universitätsorchester) und der Teilnahme an spannenden Veranstaltungen, z. B. Lange Nacht
der Wissenschaften, Hochschulinformationstag, Winterball der Universität
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Ab-
schluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit
bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Maximiliane Hädicke, Tel.: 0345 557 7646, E-Mail:
maximiliane.haedicke@uk-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-125/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur
ist erwünscht.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.verwaltung.uni-halle.de.
