W3-Professur für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
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W3-Professur für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Im Fachbereich Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und in der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM), Standort Gießen, ist ab dem 1. Oktober 2026 die
W3-Professur für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
unter Beachtung des § 67 Abs. 7 Hessisches Hochschulgesetz (HessHG) zu besetzen; es gelten die Einstellungsvoraussetzungen nach § 68 HessHG.
Aufgaben:
Mit der Professur ist die Leitung der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am UKGM, Standort Gießen, verbunden. Die mit der Professur zusammenhängenden Aufgaben im Bereich der Krankenversorgung werden durch das UKGM geregelt.
Das Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde verfügt neben der ausgeschriebenen Professur über selbstständige Abteilungen für Zahnerhaltungskunde, Parodontologie und Endodontologie sowie für Kieferorthopädie, Kinderzahnheilkunde und Zahnärztliche Prothetik.
Sie vertreten die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie einschließlich der Oralchirurgie und zahnärztlich-chirurgischen Implantologie im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in ihrer gesamten Breite in Forschung, Lehre und Krankenversorgung, wobei eine enge Kooperation mit allen Abteilungen innerhalb des Zentrums erwartet wird.
Eine Anbindung an die bestehenden Forschungsschwerpunkte des vorgenannten Zentrums – Grenzflächeninteraktion und orale Gesundheit – wird erwartet; eine Kooperation mit den bestehenden Schwerpunkten des Fachbereichs Medizin, hier insbesondere „Translationale Onkologie“ und „Reparation und Regeneration“, ist erwünscht. Erwartet wird Ihre Mitarbeit in weiteren laufenden und geplanten Verbundforschungsprojekten.
Die akademische Lehre ist auf den Gebieten Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie Medizin zu erbringen. Neben einem großen Engagement in der Durchführung von Lehrveranstaltungen wird eine intensive Beteiligung an der Weiterentwicklung innovativer Lehrkonzepte unter Berücksichtigung der Approbationsordnung für Zahnärzte und Zahnärztinnen (ZApprO) erwartet.
Ihre Mitarbeit in etablierten Strukturen zur Förderung des wissenschaftlich-klinischen Nachwuchses, wie dem Gießener Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften (GGL), dem strukturierten Promotionsprogramm (JLU TRAINEE) und/oder dem Clinician Scientist Programm (JLU CAREER), ist erwünscht.
Eine Integration von Genderaspekten in Forschung, Lehre und Krankenversorgung ist ausdrücklich erwünscht.
Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen den Forschungscampus Mittelhessen gegründet; in diesem Rahmen praktizieren die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte. Von Ihnen wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation in Campus-Schwerpunkten und Profilbereichen sowie die Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien vorausgesetzt.
Voraussetzungen:
Vorausgesetzt werden abgeschlossene Hochschulstudien der Medizin und der Zahnmedizin. Sie verfügen zudem über die Facharztanerkennung für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Ebenso vorausgesetzt werden eine herausragende Promotion und einschlägige zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (nachgewiesen z. B. durch eine Habilitation oder in Form international sichtbarer fachspezifischer Publikationen).
Erfolge in der eigenständigen Einwerbung (und Leitung) von Drittmittelprojekten (vorzugsweise DFG, BMFTR, EU) werden ebenfalls vorausgesetzt.
Des Weiteren werden Lehrerfahrungen im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie als Nachweis Ihrer pädagogischen Eignung vorausgesetzt, um das Fachgebiet in der akademischen Lehre mit großem Engagement in seiner vollen Breite vertreten zu können.
Die Fähigkeit, das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie einschließlich der Oralchirurgie und der zahnärztlich-chirurgischen Implantologie in seiner ganzen Breite in Forschung, Lehre und klinischer Versorgung vertreten zu können, wird vorausgesetzt. Ein Fokus Ihrer klinischen Kompetenzen liegt dabei in den Bereichen der Tumorchirurgie, der Traumatologie, der orthognathen Chirurgie sowie der Behandlung von kraniofazialen Fehlbildungen einschließlich Lippen-Kiefer-Gaumenspalten.
Erfahrungen in der Mitarbeit in einem zertifizierten Tumorzentrum sind erwünscht. Leitungserfahrungen sind ebenfalls von Vorteil.
Bei Überschreitung der grundsätzlichen Altersgrenze von 50 Jahren setzt die Begründung eines Beamtenverhältnisses gem. § 66 Abs. 3 Satz 2 und 3 HessHG i. V. m. § 11 Hessische Laufbahnverordnung (HLVO) ein besonderes dienstliches Interesse voraus.
Die JLU begrüßt qualifizierte Bewerbungen unabhängig von biologischem und sozialem Geschlecht (m/w/d), Behinderung, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die JLU strebt gemäß Frauenförderplan einen höheren Frauenanteil an; deshalb bitten wir qualifizierte Frauen nachdrücklich, sich zu bewerben. Die JLU ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Zu den Einstellungsvoraussetzungen und erforderlichen Bewerbungsunterlagen bitten wir, die Hinweise in unserem Informationsblatt zu beachten. Darüber hinaus erbitten wir zusätzliche Angaben auf unserem Bewerbungsbogen.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den erforderlichen Unterlagen über das Onlineformular bis zum 15. Juli 2026 unter Angabe der Referenznummer K-09/26 an die Präsidentin der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.uni-giessen.de.
