IDEeP
StudentischeArbeit
Mikrostrukturbasierte Simulation von
Duplexstählen unter
Wasserstoffeinfluss
Untersuchung der Wasserstoffverteilung und deren
beeinflussung durch lokale Effekte
Institut Prof. Dr.-Ing. ThomasSeifert
Das IDEeP entwickelt nachhaltige Lösungen für Industrie 4.0, optimiert Produktion- M.Sc. RenéZandomeni
sprozesseundschafftdirektenNutzenfürGesellschaftundWirtschaft.
Motivation & Thema
WasserstoffinduzierteSchädigungsmechanismenstelleneinezentraleHerausforderung
beiderEntwicklungvonhochbelastbarenmetallischenWerkstoffendar. Duplexstähle,
aufgrundihrerMikrostrukturausAustenit-undFerritphasen,bieteneineguteKombi-
nation aus Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit, sind jedoch ebenfalls anfällig für
Wasserstoffversprödung. Insbesondere die lokale Verteilung von Wasserstoff in den
einzelnenPhasenundderenAbhängigkeitvonMikrostrukturparameternundUmform-
graden beeinflussen maßgeblich die Werkstoffeigenschaften und das Versagensver-
halten. Simulationsbasierte Ansätze bieten hier eine wertvolle Möglichkeit, solche
Phänomene auf Mikrostrukturebene zu analysieren und ein tiefgreifendes Verständ-
nisfürdenEinflussvonWasserstoffzuentwickeln.
Das Ziel dieser Arbeit ist die numerische Analyse des Einflusses von Wasserstoff auf
das mikrostrukturelle Verhalten von Duplexstählen. Im Fokus steht die Simulation
der initialen lokalen Wasserstoffverteilung in den Phasen Austenit und Ferrit, unter
BerücksichtigungvariierenderVolumenanteileundUmformgrade. EinzentralerSchw-
erpunkt der Untersuchung liegt auf der Anwendung eines lokalen sowie eines nicht-
lokalengradientenbasiertenKristallplastizitätsmodells. DiesebeidenModelledienen
der Beschreibung der isotropen und kinematischen Verfestigung sowie der Berech-
nung geometrisch notwendiger Versetzungen und Wechselwirkung mit dem Wasser-
stoff. ErgänzendsollenspezifischeErmüdungs-Indikator-Parameter(FatigueIndicator
Parameters, FIPs), die den Einfluss von Wasserstoff einbeziehen, auf der Mikrostruk-
turebeneanalysiertundbewertetwerden.
Dein Profil
•StudierendederIngenieurwissenschaftenoderverwandtenFachrichtungen
•GrundkenntnisseinderFinite-Elemente-Methode(idealerweisemitAbaqus)
•InteresseannumerischerSimulationundWerkstoffmodellierung
•ErsteProgrammierkenntnisse(z.B.Python)sindvonVorteil
Arbeitspakete
•Einarbeitung&Recherche
•Simulationsstudien&Ergebnisanalyse
•Dokumentation&Auswertung
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•RenéZandomeni,M.Sc.
RaumE301,<rene.zandomeni@hs-offenburg.de>
StudiengangMME January27,2025
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