An der HfG sind Frauen in der Gruppe der Professor*innen aktuell noch deutlich unterrepräsentiert, auch ist die Gruppe insgesamt wenig divers. Dies möchten wir ändern und fordern daher qualifizierte Personen, die auch zu diesem Ziel beitragen, ausdrücklich zur Bewerbung auf. Ihre Perspektive ist für unsere Lehre, unsere Studierenden und unser Kollegium ein Gewinn.
Zum Wintersemester 2027/2028 ist zu besetzen:
Produktgestaltung wird an der HfG als integrativer Entwicklungsprozess verstanden, der ästhetische Qualität, funktionale Präzision, technologische Machbarkeit, wirtschaftliche Realisierbarkeit sowie ökologische und gesellschaftliche Verantwortung zusammenführt. Die Professur vertritt dieses Feld mit Fokus auf seine technischen, konstruktiven und digitalen Dimensionen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung marktfähiger Gebrauchs- und Investitionsgüter sowie vernetzter Produktsysteme. Digitale Transformationsprozesse, KI-gestützte Entwurfs- und Entwicklungswerkzeuge, datenbasierte Simulation, digitale Fertigung und smarte Produktarchitekturen sind selbstverständlicher Bestandteil zeitgemäßer Produktentwicklung und sollen kritisch reflektiert sowie gestalterisch produktiv genutzt werden.
Aufgabengebiet
- Durchführung von Lehrveranstaltungen und Projektbetreuung mit Schwerpunkt im Studiengang Produktgestaltung sowie in weiteren Studiengängen der Hochschule (18 Semesterwochenstunden)
- Konzeption und Betreuung praxisnaher Entwurfs- und Entwicklungsprojekte, auch in Kooperation mit Unternehmen, Institutionen oder Forschungseinrichtungen
- Vermittlung von Methoden der integrierten Produktentwicklung – von der Ideenfindung über Konstruktion, Simulation und Prototyping bis zur produktionstechnischen Umsetzung
- Einbindung aktueller Technologien wie KI, digitale Modellierung, additive Fertigung, Robotik sowie intelligente Materialien in die Lehre
- Förderung nachhaltiger, ressourcenschonender und zirkulärer Produktkonzepte
- Initiierung und Durchführung von Forschungs- und Transferprojekten
- Weiterentwicklung und Neuaufbau von Laboren und weiterer Infrastruktur mit Bezug zu Lehre und Forschung
- Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung gemäß § 46 LHG
Es gelten die Einstellungsvoraussetzung nach dem baden-württembergischen Landeshochschulgesetz § 47. Idealerweise suchen wir eine gestalterisch ausgewiesene, praxiserfahrene Persönlichkeit mit:
- abgeschlossenem Hochschulstudium im Bereich Produktgestaltung, Produktdesign oder einer verwandten Disziplin, mit Schwerpunkt oder Zusatzqualifikation in technischer Konzeption, Umsetzung und Produktion
- mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung in der Entwicklung von Produkten und/oder Produkt-Service-Systemen
- Kenntnissen in Konstruktion, Material- und Fertigungstechnologien sowie Erfahrung im Einsatz digitaler und KI-basierter Werkzeuge im Entwurfs- und Innovationsprozess
- der Fähigkeit, technische Anforderungen in nachhaltige gestalterische Konzepte zu überführen
- Erfahrung in interdisziplinärer Zusammenarbeit, idealerweise in Transferprojekten im industriellen oder unternehmerischen Umfeld
- didaktischem Engagement und Freude an projektorientierter, kooperativer Lehre
- Erfahrung darin, Teams zu leiten und Verantwortung für gemeinsame Entwicklungsprozesse zu übernehmen
- einem reflektierten Verständnis von Chancengerechtigkeit in Lehre und Forschung
- Bereitschaft zur Durchführung von Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache
Wenn Sie das ausgeschriebene Fachgebiet mitgestalten möchten, aber unsicher sind, ob Ihr Profil in allen Punkten passt, freuen wir uns dennoch über Ihre Bewerbung. Uns ist bewusst, dass Karrierewege oft nicht geradlinig verlaufen, etwa durch Familienzeiten, Teilzeitphasen oder Wechsel zwischen Praxis und Wissenschaft. Solche Wege sehen wir als Bereicherung, nicht als Nachteil.
- Ein kollegiales, interdisziplinäres Umfeld mit kurzen Entscheidungswegen
- Mentoring- und Vernetzungsangebote
- Moderne Labore und Werkstätten
- Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur für Lehre und Forschung
- Gestaltungsmöglichkeiten für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Sorgeverantwortung
Die Einstellung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Probe. Eine spätere Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit nach drei Jahren wird in Aussicht gestellt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Bereitschaft, den Wohnsitz so zu wählen, dass die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Dienstaufgaben gewährleistet ist, wird vorausgesetzt.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte recruitingapp-5454.de.umantis.com.
