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2 Universitätsassistent:innen (Post-Doc) für das Interdisziplinäre Post-Doc-Programm des Messerli Forschungsinstituts für Mensch-Tier-Beziehung

Eckdaten

Hochschule
Vetmeduni Wien
Website
vetmeduni.ac.at ↗
Standort
Wien
Stellenart
Postdoc
Anstellungsart
Vollzeit
Befristung
Befristet
Bewerbungsfrist
26.07.2026

Veterinärmedizinische Universität Wien

Veterinärplatz 1, 1210 Wien, Österreich

www.vetmeduni.ac.at

Kennzahl: 2026/0047

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Das Messerli Forschungsinstitut für Mensch-Tier-Beziehung an der Veterinärmedizinischen

Universität Wien (Vetmeduni) startet gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten, der

Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien, ein interdisziplinäres Post-Doc-

Programm.

Die Partneruniversitäten suchen

2 Universitätsassistent:innen (Post-Doc)

für das Interdisziplinäre Post-Doc-Programm des

Messerli Forschungsinstituts für Mensch-Tier-

Beziehung

Einstufung: B1 Post-Doc

Beschäftigungsausmaß: 40 Wochenstunden

Dauer des Dienstverhältnisses: Befristung auf 3 Jahre (nach positiver Evaluierung

Verlängerung um 2 weitere Jahre möglich)

Bewerbungsfrist: 26.07.2026

Kennzahl: 2026/0047

Ziel des Interdisziplinären Post-Doc-Programms (IDPP)

Die ausgeschriebenen Stellen zielen darauf ab, die aktuellen Schwerpunkte des Messerli

Forschungsinstitut („MFI“) und seiner Partneruniversitäten zu integrieren und weiter

auszubauen. Zu diesem Zweck wurden für die Ausschreibung acht Forschungsthemen und

deren Mentor:innen (siehe unten) identifiziert, die sich mit Problemen im Zusammenhang mit

Mensch-Tier-Beziehungen befassen. Diese Themen werden als komplexe und dynamische

Phänomene behandelt, die die Perspektiven von Tieren und Menschen integrieren, um durch

interdisziplinäre Forschung ein tiefgreifendes Verständnis zu erlangen.

Daher sind die Partneruniversitäten auf der Suche nach Projektvorschlägen von

Bewerber:innen, die sich mit einem der acht interdisziplinären Themen befassen. Die

Partneruniversitäten suchen Vorschläge, die Informationen, Daten, Techniken, Werkzeuge,

Methoden, Konzepte und/oder Theorien aus den Disziplinen der genannten Mentor:innen

integrieren. Die Projekte sollten über Spezialwissen hinausgehen und ein umfassendes

Verständnis der Herausforderungen im Zusammenhang mit Mensch-Tier-Beziehungen

fördern, um so zu Lösungsansätzen beizutragen, die über den Rahmen einzelner Disziplinen

hinausgehen. Bewerber:innen können sich für mehr als ein Thema bewerben.

Für jedes der acht Forschungsthemen haben sich zwei bis drei MFI-Mentor:innen der

Vetmeduni, der Medizinischen Universität Wien oder der Universität Wien

zusammengeschlossen. Sie bündeln ihr Fachwissen, um die Kandidat:innen bei der

Entwicklung ihrer interdisziplinären Forschungsprojekte zu unterstützen. Die Projekte werden

von der erfolgreichen Kandidatin/dem erfolgreichen Kandidaten initiiert und geleitet. Es wird

daher nicht nur exzellente Forschung, sondern auch die Erhöhung der internationalen

Sichtbarkeit sowohl des MFI als auch der Forscher:innen des Interdisziplinären Post-Doc-

Programms („IDPP“) erwartet.

Dienstort

Die jeweilige Stelle wird in ein dynamisches Forschungsumfeld eingebettet sein, das je nach

Thema, an welchem die/der jeweils erfolgreiche Kandidat:in arbeiten wird, an einer der

Partneruniversitäten angesiedelt ist.

Die Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni) ist ein international anerkanntes

Zentrum für veterinärmedizinische Lehre, Forschung und Wissenstransfer. Der moderne

Campus beherbergt Lehr- und Forschungseinrichtungen sowie Tierkliniken. Die Vetmeduni ist

das einzige tiermedizinische Lehr- und Forschungsspital Österreichs. Sie beheimatet rund

2300 Studierende und 1400 Mitarbeiter:innen. Das Streben nach Exzellenz in Lehre und

Forschung sowie in den Serviceeinrichtungen zeichnet die Vetmeduni ebenso aus wie die

Wahrnehmung gesellschaftlicher Aufgaben.

Die Medizinische Universität Wien ist eine der renommiertesten medizinischen

Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen Europas. Mit mehr als 8.000 Studierenden ist sie

heute die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Zusammen mit

30 Universitätskliniken und zwei klinischen Instituten sowie 13 Zentren für

Grundlagenforschung und zahlreichen hochspezialisierten Laboren ist die Medizinische

Universität Wien eine der wichtigsten Spitzenforschungseinrichtungen im Bereich der

Biomedizin.

Die Universität Wien rangiert regelmäßig unter den 100 besten Universitäten weltweit und ist

seit ihrer Gründung im Jahr 1365 Heimat für Wissenschaftler:innen, die von echter Neugier

getrieben sind. Wir fördern Interdisziplinarität und kritisches Denken, um die großen Fragen

unserer Zeit anzugehen, und verbinden dabei akademische Exzellenz mit gesellschaftlicher

Verantwortung. Einen kompakten Überblick über das Profil, die Struktur und die Organisation

der Universität Wien finden Sie hier: https://www.univie.ac.at/en/about-us.

Tätigkeitsbereich

Im Rahmen des neu eingerichteten IDPP lädt das MFI Post-Docs mit einer integrativen

Denkweise und Interesse an einer interdisziplinären Forschungskarriere zur Bewerbung ein.

Dabei werden exzellente, innovative und problemlösungsorientierte Forschungsprojekte

unterstützt, die sich mit den Herausforderungen und Vorteilen von Mensch-Tier-Interaktionen

befassen und die die menschlichen, wie auch die tierischen Perspektiven dieser Interaktionen

untersuchen.

Das Messerli Forschungsinstitut für Mensch-Tier-Beziehung wurde im Jahr 2010 mit

Unterstützung der Messerli-Stiftung gegründet. Das Institut, das in Zusammenarbeit mit der

Veterinärmedizinischen Universität Wien, der Medizinischen Universität Wien und der

Universität Wien ins Leben gerufen wurde, hat das Ziel, wissenschaftlich fundierte

Kennzahl: 2026/0047

Datum: 20.05.2026

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Erkenntnisse über die wechselseitige Beeinflussung von Menschen und Tieren zu gewinnen.

Die Forschung am Institut konzentriert sich auf die wissenschaftliche Untersuchung des

Zusammenlebens von Menschen und Tieren und zielt darauf ab, überzeugende Kriterien und

Strategien für eine ethisch vertretbare Behandlung von Tieren zu entwickeln. Das Institut

zeichnet sich durch einen breiten interdisziplinären Ansatz aus – einschließlich Biologie,

Medizin, Veterinärmedizin, Philosophie, Psychologie, Immunologie, Genetik sowie Ethik und

Recht.

Verantwortlichkeiten

  • Entwicklung und Umsetzung eines problemorientierten, interdisziplinären und innovativen

Forschungsprojekts, das sich mit einem der acht unten beschriebenen Themen befasst,

in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Mentor:innen

  • Veröffentlichung in Fachzeitschriften mit Peer-Review und anderen für den Bereich

relevanten Publikationen

  • Betreuung und Training von nicht graduierten Studierenden
  • Aktive Mitwirkung an den interdisziplinären und interuniversitären Aktivitäten des MFI
  • Aktive Mitwirkung an den strategischen Zielen des MFI und der Universität, an der sie

beschäftigt sind, in Bezug auf Forschung, Lehre und Wissensvermittlung

  • Teilnahme an Sitzungen, Veranstaltungen und Berichtsaktivitäten des MFI

Themenspezifischen Erfordernisse und erwünschte Qualifikationen und Kompetenzen siehe

Thema 1 bis 8

Erforderliche Ausbildung, Qualifikationen und Kenntnisse

  • Abgeschlossenes Studium und weiterführendes Doktorat/PhD in einem relevanten

Fachgebiet

  • Überdurchschnittliche einschlägige Publikationsleistung (unter Berücksichtigung der

Karrierestufe)

  • Forschungs- oder Arbeitserfahrung in interdisziplinären Projekten
  • Erfahrung in der Betreuung von nicht-graduierten oder graduierten Studierenden
  • Erfahrung mit nationalen und internationalen Forschungskooperationen
  • Gute Englischkenntnisse (B2)

Weitere erwünschte Qualifikationen und Kompetenzen

  • Nachweisliches Interesse an der Entwicklung einer interdisziplinären Forschungskarriere
  • Formale Ausbildung in inter- und transdisziplinären Forschungsmethoden
  • Erfahrung in der Arbeit in interdisziplinären Forschungskontexten
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Nicht-Wissenschaftler:innen und

Stakeholder:innen-Gruppen, die sich mit Mensch-Tier-Interaktionen befassen

  • Erfahrung in der Wissenschaftskommunikation, z. B. akademische Outreach-Aktivitäten

und öffentliche Veranstaltungen

  • Integrative Denkweise und echtes Interesse an interdisziplinärer oder transdisziplinärer

Forschung

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  • Ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenzen, Teamfähigkeit, Engagement und

hohe Leistungsbereitschaft

  • Universitäre Lehrerfahrung
  • Gute Deutschkenntnisse (B2)

Was wir bieten

  • Ein Fellowship für 3 Jahre mit der Möglichkeit einer Verlängerung um 2 weitere Jahre

nach einer positiven Evaluierung

  • Eine motivierende Gruppe mit 4 bis 8 Kolleg:innen, die in ähnlichen Positionen arbeiten
  • Ein ausgezeichnetes interdisziplinäres Forschungsumfeld, das das Fachwissen und die

Einrichtungen von 3 Universitäten vereint

  • Top-Universitäten
  • Stabile Arbeitgeber:innen
  • Persönliche und berufliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Präventive und medizinische Gesundheitsförderung
  • Diversitäts- und familienfreundliche Universitätskultur
  • Kinderbetreuungs- und Ferienbetreuungsangebote
  • Zahlreiche attraktive Zusatzleistungen
  • Mitarbeiter:innenevents

Mindestentgelt

Das kollektivvertragliche Mindestentgelt für Arbeitnehmer:innen an Universitäten gemäß der

oben angegebenen Einstufung beträgt EUR 5.014,30 brutto monatlich auf Basis Vollzeit (40

Stunden/Woche).

Bewerbung

Die Partneruniversitäten freuen sich über Ihre Bewerbung in englischer Sprache mit der

Kennzahl 2026/0047, welche Sie per E-Mail an idpp@vetmeduni.ac.at übermitteln. Bitte

führen Sie die Kennzahl unbedingt an, da wir Ihre Bewerbung sonst nicht korrekt zuordnen

können.

Die Bewerbungsunterlagen in englischer Sprache müssen enthalten:

1. Bewerbungsschreiben (max. 3 Seiten) mit einer kurzen Beschreibung:

  • inwiefern das Fachgebiet der Bewerberin/des Bewerbers für das zu behandelnde

Forschungsthema relevant ist. Behandelt die Bewerberin/der Bewerber mehr als ein

Thema, muss diese Relevanz für jedes Thema separat und ausdrücklich beschrieben

werden.

  • des Karriereplans der Bewerberin/des Bewerbers und der erwartete Beitrag zum MFI

Idpp

  • des Forschungsnetzwerks der Bewerberin/des Bewerbers und dessen Mehrwert für das

Mfi

2. Lebenslauf (max. 3 Seiten) einschließlich

  • Name und Kontaktdaten der Person sowie relevante Websites

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  • Beschreibung der akademischen Ausbildung und Liste der akademischen Meilensteine

und relevanten Positionen, die bisher bekleidet wurden (mit einer kurzen Erläuterung

etwaiger Lücken im Lebenslauf, falls zutreffend)

  • Hauptforschungsgebiete, kurze Darstellung der wichtigsten bisher erzielten

Forschungsergebnisse und Informationen zu ausgewählten Faktoren für die

Forschungsbewertung (z. B. Qualität der Veröffentlichungen, eingeladene Vorträge)

und Anerkennung von Exzellenz

  • Erfahrung in interdisziplinären Forschungskontexten
  • Überblick über die akademische Lehre und betreute Abschlussarbeiten
  • Nachweis von Wissenstransfer inkl. Servicedienstleistungen und Bereitstellung von

Fachwissen über die wissenschaftliche Gemeinschaft hinaus und andere bedeutende

Auswirkungen

3. Liste der eingeworbenen Drittmittel (Thema, Geldgeber, Budget, Laufzeit, eigene

Funktion im Projekt) und aktuell eingereichter Förderungen bzw. erfolgloser

Förderanträge

4. Publikationsliste

5. Liste eingeladener Vorträge

6. Forschungsprojektvorschlag zu einem der 8 unten beschriebenen Themen (max. 4

Seiten exklusive Titel, Abstract und Literaturverzeichnis). Interessierte können sich für

mehrere Themen bewerben. In diesem Fall müssen mehrere Projektvorschläge

eingereicht werden, die sich jeweils separat mit einem bestimmten Forschungsthema

befassen. Jeder Vorschlag muss gemäß der folgenden Vorlage strukturiert sein:

  • Nummer und Kurztitel des jeweiligen Themas (siehe Liste unten)
  • Titel des Projekts
  • Abstract: Eine kurze Zusammenfassung des vorgeschlagenen Projekts (2.000

Zeichen)

  • Einleitung, Hintergrund und Stand der Forschung: Geben Sie eine Einführung in

das Thema. Welche Herausforderungen in den Mensch-Tier-Interaktionen bilden den

Hintergrund des Forschungsvorhabens? Was ist das spezifische Thema/Phänomen

im Zusammenhang mit diesem Thema, das in der Forschung behandelt werden soll?

  • Forschungsfragen, Ziele und/oder Hypothesen: Beschreiben Sie klar die

Forschungsfragen, die Ziele und/oder Hypothesen, die im Projekt behandelt werden

sollen.

  • Interdisziplinarität und beteiligte Forschungsbereiche/Disziplinen: Welche

Disziplinen sind beteiligt und wie unterstützt der interdisziplinäre Ansatz die

Erreichung der skizzierten Forschungsziele? Skizzieren Sie die Grenzen jeder dieser

einzelnen Disziplinen bei der Bearbeitung der

Forschungsfrage/Forschungsziele/Hypothesen und beschreiben Sie den Mehrwert

Ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Mentor:innen.

  • Methodik: Geben Sie Schlüsseldetails zu den methodischen Ansätzen an und

erläutern Sie die Komplementarität der verwendeten Methoden. Wie werden Theorien

und Methoden aus den verschiedenen Bereichen kombiniert und wie werden

Integration und Synthese erreicht?

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  • Wissenschaftliche Bedeutung und Beiträge: Skizzieren Sie den erwarteten Beitrag

des Projekts zum Forschungsgebiet der Mensch-Tier-Interaktionen. Wie wird Ihre

Forschung dazu beitragen, das zu Beginn identifizierte Problem anzugehen/zu lösen?

7. Namen und Kontaktinformationen von drei Referenzen

8. Alle

Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.vetmeduni.ac.at.

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