Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) – Christliche Anthropologie und Sozialethik
Die Sozialpolitik untersucht, wie Staaten soziale Risiken wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Pflege und Alter absichern und wie sich Wohlfahrtsstaaten im internationalen Vergleich unterscheiden. Sie verbindet Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaftslehre und ist damit ein ausgesprochen interdisziplinäres Forschungsfeld. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell 5 ausgeschriebenen Stellen in der Sozialpolitik an Universitäten und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 5 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 26. Juli 2026).
Im Zentrum stehen die Systeme der sozialen Sicherung und ihre Wirkung: Renten- und Pflegepolitik, Arbeitsmarkt- und Familienpolitik, Armut, Ungleichheit und die vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung. Viele Stellen sind empirisch ausgerichtet und arbeiten mit großen Umfragedatensätzen und Methoden der quantitativen Sozialforschung. Eng verwandt sind die Sozialökonomie und die Sozialwissenschaften insgesamt.
Üblich sind Promotionsstellen in Drittmittelprojekten, Postdoc-Stellen und wissenschaftliche Mitarbeiter in Forschung und Lehre. Ein Teil der Ausschreibungen stammt von außeruniversitären Einrichtungen der Sozial- und Arbeitsmarktforschung, die eng mit den Hochschulen kooperieren. Hinzu kommen Professuren (W1, W2, W3) mit Schwerpunkten von der vergleichenden Sozialpolitik bis zur Sozialökonomie.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L. Promotions- und Mitarbeiterstellen liegen üblicherweise in der Entgeltgruppe E 13, in der Postdoc-Phase teils E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Für Promotionsstellen ist ein einschlägiger Masterabschluss üblich, etwa in Politikwissenschaft, Soziologie, Volkswirtschaftslehre oder Sozialwissenschaften. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Viele Stellen sind empirisch ausgerichtet und erwarten Kenntnisse der quantitativen Sozialforschung, etwa im Umgang mit Umfragedaten und statistischer Auswertungssoftware. Daneben gibt es Stellen mit qualitativem oder vergleichend-institutionellem Schwerpunkt.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet und an Projektlaufzeiten gekoppelt. Unbefristet sind vor allem Professuren.