W2-Professur: Designwissenschaften mit dem Schwerpunkt Materialität, W2 5/2026
Im Modedesign zählt das eigene gestalterische Werk oft mehr als ein Doktortitel: Wer hier an eine Hochschule berufen wird, hat in aller Regel als Designer in der Modebranche gearbeitet. Gelehrt wird das Fach an Kunst- und Designhochschulen sowie an Fachhochschulen mit gestalterischem Profil. Die folgenden Ausschreibungen aus dem deutschsprachigen Raum aktualisieren wir täglich.
Datenbasis: die aktuell 1 auf akademische-jobs.de ausgeschriebene Stelle in diesem Bereich (Stand: 13. August 2026).
Modedesign ist ein künstlerisch-praktisches Fach, in dem die Berufserfahrung schwerer wiegt als die akademische Laufbahn. Es verbindet künstlerische Gestaltung mit Schnittkonstruktion, Materialkunde und industrieller Produktion. Inhaltlich gliedert es sich in Teilgebiete wie Entwurf und Kollektionsentwicklung, Schnittkonstruktion und Gradierung, Textil- und Materialkunde, Modeillustration sowie zunehmend digitale 3D-Mode und nachhaltige Textilproduktion. Die Übergänge zum Textildesign, zum Kostümbild und zur Modetheorie sind dabei fließend. Ausgeschrieben werden die Stellen von Kunst- und Designhochschulen, von Fachhochschulen mit Studiengängen in Mode und Bekleidungstechnik sowie von einzelnen Universitäten mit textilwissenschaftlichem Schwerpunkt.
Im Mittelpunkt stehen Professuren für Modedesign, Bekleidungsdesign oder Textildesign. Hinzu kommen Stellen für künstlerische und wissenschaftliche Mitarbeiter in den Werkstätten, Lehraufträge und Lehrkräfte für besondere Aufgaben in Schnitttechnik, Entwurf oder Drapieren sowie technisches Personal für die Näh-, Textil- und Modellbauwerkstätten. Ein Teil der mitarbeitenden Stellen ist eng an die praktische Betreuung der Studierenden im Atelier gebunden.
Für eine Professur zählt vor allem ein eigenständiges künstlerisch-gestalterisches Werk, etwa eigene Kollektionen, Auszeichnungen oder eine Tätigkeit in einem renommierten Modehaus. Eine Promotion wird seltener verlangt als in den theoriegeleiteten Fächern. Mitarbeitende Stellen setzen gewöhnlich einen einschlägigen Abschluss im Mode- oder Textildesign voraus, häufig verbunden mit Werkstatt- und Lehrerfahrung.
An staatlichen Hochschulen greift der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Stellen für künstlerische und wissenschaftliche Mitarbeiter liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, technische Werkstattstellen je nach Aufgabe darunter. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 in E 13 bei 4.759,37 € brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Ausgeschrieben werden Professuren für Mode-, Bekleidungs- und Textildesign, Stellen für künstlerische und wissenschaftliche Mitarbeiter, Lehrkräfte für Schnitttechnik und Entwurf sowie technische Werkstattstellen.
Im Modedesign zählt vor allem ein eigenständiges künstlerisch-gestalterisches Werk und Berufserfahrung in der Modebranche. Eine Promotion wird seltener verlangt als in den theoriegeleiteten Fächern.
Stellen für künstlerische und wissenschaftliche Mitarbeiter werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Modedesign wird vor allem an Kunst- und Designhochschulen sowie an Fachhochschulen mit gestalterischem Profil und Studiengängen in Mode und Bekleidungstechnik gelehrt.
Stellen für künstlerische und wissenschaftliche Mitarbeiter sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz häufig befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der technischen Werkstattstellen. Über den Befristungs-Filter blenden Sie gezielt unbefristete Stellen ein.
Stellen aus Modedesign erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Bildende Kunst