Professur: Materialwissenschaften und Mechatronische Systeme
Materialwissenschaft und Werkstofftechnik beschreiben dasselbe Feld aus zwei Blickrichtungen: die eine fragt, warum ein Werkstoff sich so verhält, die andere, wie er sich fertigen lässt. An Hochschulen sitzen beide Zugänge oft in getrennten Fakultäten. Hier finden Sie die aktuell 135 ausgeschriebenen Stellen an technischen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstituten.
Datenbasis: die aktuell 135 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 13. September 2026).
Die Zuordnung schwankt von Standort zu Standort. An technischen Universitäten gibt es eigenständige Institute für Werkstoffwissenschaft, andernorts hängt das Fach am Maschinenbau, an der Physik oder an der Chemie. An Fachhochschulen taucht es meist als Vertiefung innerhalb des Ingenieurwesens auf. Diese Streuung ist der Grund, warum eine Suche allein über den Fachnamen unvollständig bleibt.
Wiederkehrend sind Metallkunde und Leichtbau, Keramik und Verbundwerkstoffe, Oberflächen- und Beschichtungstechnik sowie Werkstoffe für die Energietechnik. Deutlich zugenommen haben Ausschreibungen zur Charakterisierung mit datengetriebenen Methoden, in denen Simulation und Machine Learning neben der experimentellen Arbeit stehen.
Neben Promotionsstellen und Postdoc-Stellen fällt der hohe Anteil an Professuren an Fachhochschulen auf. Diese verlangen regelmäßig mehrjährige Industrieerfahrung, was den Bewerberkreis vom klassischen Wissenschaftsweg abweichen lässt. Dazu kommen technische Stellen für Elektronenmikroskopie, Prüfstände und Werkstofflabore, die häufig unbefristet ausgeschrieben werden.
Wissenschaftliche Stellen an staatlichen Hochschulen folgen dem TV-L, üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, bei Leitungsaufgaben E 14. Die Grundgehälter betragen in Stufe 1 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat. Für Professuren gilt die W-Besoldung des jeweiligen Landes, wobei Fachhochschulprofessuren in aller Regel nach W2 besoldet werden.
Weitgehend ja, die Begriffe bezeichnen dasselbe Feld. Materialwissenschaft betont den naturwissenschaftlichen Zugang über Struktur und Eigenschaften, Werkstofftechnik den ingenieurwissenschaftlichen über Herstellung und Anwendung. Ausschreibungen verwenden beide Bezeichnungen.
Das hängt vom Standort ab. Möglich sind eigenständige Werkstoffinstitute, der Maschinenbau, die Physik oder die Chemie. An Fachhochschulen liegt das Fach meist im Ingenieurwesen.
Für eine Fachhochschulprofessur ja, dort sind mehrere Jahre einschlägiger Berufspraxis außerhalb der Hochschule gesetzliche Voraussetzung. Für eine Universitätsprofessur zählt dagegen die wissenschaftliche Qualifikation.
Wissenschaftliche Stellen werden nach TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 mit Grundgehältern ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat in Stufe 1. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Ja, vor allem im technischen Bereich. Wer Elektronenmikroskope, Prüfstände oder Werkstofflabore betreut, arbeitet häufig auf einer Dauerstelle, weil die Infrastruktur unabhängig von einzelnen Projekten bestehen bleibt.