Labor Stellenangebote an Hochschulen
Ohne technisches Laborpersonal steht der Forschungsbetrieb still: Geräte müssen kalibriert, Proben aufbereitet und Studierende eingewiesen werden. Anders als in der Wissenschaft sind diese Stellen oft auf Dauer angelegt. Hier finden Sie die aktuell 47 ausgeschriebenen Stellen an Hochschulen, Forschungsinstituten und Universitätskliniken.
Labor in Zahlen
Datenbasis: die aktuell 47 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 27. Juli 2026).
Top-Hochschulen
- BHT Berlin 3
- Uni Münster 3
- HAW Kiel 2
- HS Esslingen 2
- MedUni Wien 2
- OST 2
- TH Lübeck 2
- TiHo Hannover 2
- Uni Göttingen 2
- Uni Leipzig 2
Stellen je Bundesland
Top-Stellenarten
- Verwaltung und Technik 36
- Sonstige 6
- Azubi 3
- Dozent / Lehrkraft 1
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter 1
Welche Berufsbilder sind gemeint?
Zusammengefasst sind hier Laboranten der Fachrichtungen Chemie, Biologie und Physik, technische Assistenzberufe wie MTA und BTA sowie Laboringenieure. Der Unterschied liegt im Zuschnitt: Assistenzberufe arbeiten an definierten Methoden, Laboringenieure verantworten daneben Geräteparks, Sicherheitsunterweisungen und den Aufbau neuer Versuchsstände. An Fachhochschulen kommt regelmäßig die Betreuung studentischer Praktika hinzu.
Warum sind diese Stellen oft unbefristet?
Weil sie an der Infrastruktur hängen, nicht am Projekt. Ein Massenspektrometer oder ein Zellkulturlabor wird über Jahre betrieben, unabhängig davon, welche Drittmittelvorhaben gerade laufen. Für Bewerber ist das der wesentliche Unterschied zu den befristeten Qualifikationsstellen in der Forschung: Wer eine Dauerstelle an einer Hochschule sucht, findet sie eher im technischen Bereich als in der Wissenschaft. Der Hub Verwaltung und Technik bündelt diese Stellen über alle Fächer hinweg.
An welchen Instituten entstehen die Stellen?
Schwerpunkte liegen in Chemie, Biologie und den Ingenieurwissenschaften, dazu kommen die Diagnostiklabore der Universitätskliniken. Dort verschiebt sich das Anforderungsprofil in Richtung Probenlogistik, Qualitätssicherung und Akkreditierung, während im universitären Forschungslabor die Methodenentwicklung stärker wiegt.
Wie wird vergütet?
Nach dem TV-L, wobei die Entgeltgruppe von Ausbildung und Verantwortungsumfang abhängt und in der Ausschreibung steht. Laboringenieure mit Hochschulabschluss und Geräteverantwortung liegen deutlich über den Assistenzberufen. Zulagen für Arbeiten mit Gefahrstoffen oder in Sicherheitsbereichen kommen je nach Einsatzort hinzu.
Häufige Fragen zu Labor
Was ist der Unterschied zwischen MTA und Laborant?
Medizinisch-technische Assistenten arbeiten überwiegend in der klinischen Diagnostik, Laboranten der Fachrichtungen Chemie oder Biologie in Forschung und Produktion. Die Ausbildungswege sind verschieden, die Labortätigkeit ähnelt sich.
Brauche ich ein Studium für eine Stelle als Laboringenieur?
In aller Regel ja, üblich ist ein Bachelor- oder Masterabschluss in Chemie, Biologie, Physik oder einer Ingenieurwissenschaft. Für die klassischen Assistenzberufe genügt die einschlägige Berufsausbildung.
Sind Laborstellen an Hochschulen befristet?
Seltener als in der Wissenschaft, aber keineswegs nie: Unbefristete und befristete Stellen halten sich in etwa die Waage. Unbefristet sind vor allem die Positionen an einer dauerhaften Geräteplattform, befristet jene, die aus einem Projektbudget bezahlt werden.
Gehört die Betreuung von Studierenden dazu?
An Fachhochschulen fast immer, dort ist die Praktikumsbetreuung ein Kernbestandteil. An Universitäten hängt es vom Institut ab und steht dann ausdrücklich in der Aufgabenbeschreibung.
Was verdient man in einer technischen Laborstelle?
Die Vergütung folgt dem TV-L. Die Entgeltgruppe richtet sich nach Ausbildung und Verantwortung und wird in der Ausschreibung genannt; hinzu kommen je nach Einsatzbereich Zulagen für Arbeiten mit Gefahrstoffen.