Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (w/m/d); mit 75%-Teilzeitbeschäftigung befristet bis 30.06.2030 Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Beobachtung am Teleskop, theoretische Modellierung und die Auswertung gewaltiger Datenmengen greifen in der Astronomie eng ineinander. Das Fach reicht von der Entstehung der ersten kosmischen Strukturen bis zur Suche nach Exoplaneten und ist methodisch fest mit der Physik verwoben. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Astronomie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 23 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 9. August 2026).
Die Astronomie und Astrophysik gliedern sich in mehrere eng verbundene Forschungsfelder. Häufige Schwerpunkte in Ausschreibungen sind die beobachtende Astronomie samt Instrumentierung, die theoretische Astrophysik mit numerischer Simulation, die Kosmologie und die extragalaktische Astronomie, die Erforschung von Sternentstehung, Planeten und Exoplaneten sowie die Radio-, Röntgen- und Gravitationswellenastronomie. Viele Stellen sind interdisziplinär zugeschnitten und überschneiden sich mit der Physik, der Informatik und den Geowissenschaften. Getragen wird die Forschung von Universitäten ebenso wie von außeruniversitären Häusern, etwa Instituten der Max-Planck-Gesellschaft und großen Observatorien.
Den Großteil bilden wissenschaftliche Qualifikationsstellen: Promotionsstellen für den Einstieg in die Forschung, Postdoc-Stellen für die Phase nach der Promotion, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre sowie Professuren. An staatlichen Hochschulen greift dabei der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14; das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren werden nach der W-Besoldung bezahlt.
Zu den häufigen Schwerpunkten zählen beobachtende Astronomie und Instrumentierung, theoretische Astrophysik, Kosmologie und extragalaktische Astronomie sowie die Erforschung von Sternentstehung, Planeten und Exoplaneten.
Für Promotionsstellen genügt in aller Regel ein Masterabschluss in Physik oder Astronomie. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Promotions- und Postdoc-Stellen folgen dem TV-L, meist Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.