Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften
Entgelt- / Besoldungsgruppe W 3 – Vollzeit
Kennziffer: P190-26
Bewerbungsfrist: 22.10.2026
Öffentliche Ausschreibung
An der UNIVERSITÄT BREMEN ist im Fach Linguistik
des Fachbereichs 10 „Sprach- und Literaturwissenschaften“ zum 01.10.2027 eine Stelle als
Professor:in (w/m/d)
Bes. Gr. W3
für das Fachgebiet
„Allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft“
Kennziffer: P190/26
zu besetzen.
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfolgt eine Verbeamtung auf Lebenszeit.
Die Professur (w/m/d) vertritt das Fachgebiet der allgemeinen und vergleichenden Sprachwissenschaft in Forschung und Lehre in seiner ganzen Breite. Ein Schwerpunkt der Professur soll in der theoretisch und empirisch ausgerichteten Mehrsprachigkeitsforschung liegen, beispielsweise der Entwicklung, den typologischen Besonderheiten und sprachsystemischen Auswirkungen von Multilingualismus auf individueller und gesellschaftlicher Ebene. Die Migrations- und/oder Minderheitensprachforschung kann dabei einen Fokus bilden. Die Professur lehrt in den Studiengängen der Bremer Linguistik, an deren Fortentwicklung und Internationalisierung sie mitarbeitet. Neben einschlägiger Lehrerfahrung verfügen Bewerber:innen zudem über nachgewiesene Expertise in der Wissenschaftskommunikation und/oder im Forschungstransfer sowie über einschlägige Erfahrungen in der Anwendung digitaler Methoden und deren Umsetzung in den Digital Humanities.
Der Fachbereich definiert sich über ein Verständnis von Philologie, das den Transfer in Forschung und Lehre zwischen den Teildisziplinen der Linguistik und den Einzelphilologien des Fachbereichs ebenso wie zwischen der Wissenschaft und außerwissenschaftlichen Kontexten sowie eine Perspektive auf Interdisziplinarität einschließt. Disziplinär und interdisziplinär ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Verbund der Bremer Sprachwissenschaften sowie in der Verbundforschungsplattform „Worlds of Contradiction“. Die Sprachwissenschaft am FB 10 unterhält ein Maltazentrum und somit enge Kooperationen mit der Universität Malta. Im Rahmen der Northwest Alliance bestehen zudem Kooperationen mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Die Aufgaben in der Lehre betreffen den Bachelorstudiengang „Linguistik / Language Sciences“ sowie den Masterstudiengang „Language Sciences“. Die Befähigung zur Lehre in deutscher und in englischer Sprache und damit entsprechende Sprachkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens werden vorausgesetzt. Ebenfalls erwartet werden Erfahrungen in der Studiengangsadministration.
Voraussetzungen
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes, fachlich einschlägiges wissenschaftliches Hochschulstudium und die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, nachgewiesen durch eine fachlich einschlägige hochwertige Dissertation und weitere fachlich einschlägige hochwertige wissenschaftliche Arbeiten, die insbesondere im Rahmen einer Juniorprofessur oder Habilitation erbracht worden sein können. Vorausgesetzt wird eine international sichtbare, einschlägige, durch Publikationen und Drittmittelprojekte nachgewiesene Forschungsleistung. Eine Anschlussfähigkeit an einen der linguistischen Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs (Sprache in (post)kolonialen Kontexten; Sprachkontakt; Anthropologische Linguistik; Textproduktionsforschung) soll gegeben sein. Weitere Einstellungsvoraussetzung ist die pädagogisch-didaktische Eignung, die vornehmlich durch eine breite Lehrerfahrung in zentralen Bereichen des Aufgabengebiets sowie positive Lehrevaluationen dokumentiert wird.
Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung werden vorausgesetzt, ebenso die Bereitschaft, in dieser Weise zur Forschungsfinanzierung beizutragen. Die Förderung von Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen, die aktive Unterstützung der universitären Transferstrategie, die Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung und die Bereitschaft zu hochschuldidaktischer Weiterbildung gehören zum erweiterten Aufgabenspektrum der Professur.
Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG und § 116 BremBG.
Allgemeine Hinweise
Nähere Auskünfte erteilt die Dekanin des Fachbereichs 10, Frau Prof. Dr. Sabine Doff ().
Bitte richten Sie Ihre Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikations- und Lehrverzeichnis, Forschungsprofil, Zeugnisse) unter Angabe der obigen Kennziffer bis zum 22.10.2026 an:
oder als eine PDF-Datei auf dem unverschlüsselten elektronischen Postweg an: .
Weitere Informationen zu Berufungsverfahren an der Universität Bremen finden Sie unter: Informationen für Bewerberinnen und Bewerber – Universität Bremen.
Wir bitten Sie, uns nur Kopien (keine Mappen) einzureichen, da wir diese nicht zurücksenden können.
Hinweis gem. §§ 12, 13 DSGVO: Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach den Vorgaben von Art. 6 DSGVO i.V.m. § 12 BremDSGVOAG, §§ 85ff. BremBG, § 15 AGG bis zum Ablauf der gesetzlichen Frist aufbewahrt und anschließend vernichtet.
Etwaige Kosten für das Bewerbungsverfahren können nicht erstattet werden.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.uni-bremen.de.
