Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 7-037/26-H
Modern, verneutzt, traditionsbewußt; Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte
Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und
hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und
Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus
beherbergt die Universität eine Vielzahl kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind.
National wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen
außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen der Wissenschaft.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik
für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die auf bis zu 6
Jahre befristete Stelle einer*eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)
in Vollzeit zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis
zur Entgeltgruppe 13 TV-L.
Arbeitsaufgaben:
- Etablierung und Leitung einer Gruppe mit Verantwortung für die Anleitung, Koordination und Supervision
der Mitarbeitenden, einschließlich der Rekrutierung von Personal, der strukturierenden Steuerung der Forschungsprozesse, sowie der Sicherstellung der inhaltlichen und methodischen Qualität der Forschungsergebnisse
- Verantwortung für die Anleitung von Nachwuchswissenschaftlern bei der Entwicklung und Umsetzung von
Promotionsarbeiten, Abschlussarbeiten, sowie von Postdoktorandenprojekten
- Konzeption, Durchführung und Leitung wissenschaftlicher Forschungsprojekte im Bereich Kohortenanalysen
und Präventionsforschung
- Analyse von MRT-Daten, neuropsychologischer und molekularer Daten aus bestehenden epidemiologischen Kohortenstudien (z.B. UK Biobank, NAKO Gesundheitsstudie, DigiHero, CARLA) mit einem inhaltlichen
Fokus auf kognitiver Resilienz und Stressresilienz
- Verknüpfung von psychologischen Kenntnissen mit epidemiologischen Kenntnissen, sowie Mitarbeit in in-
terdisziplinären Projekten, die fächerübergreifende Kenntnisse zum Thema resilientes Altern erfordern
- Verfassen und Publizieren wissenschaftlicher Artikel in internationalen Fachzeitschriften (vor allem Erst- und
Letzt-Autorenschaften)
- Präsentation von Forschungsergebnissen auf nationalen und internationalen Konferenzen
- Wissenschaftliche Weiterbildung, z.B. durch Aneignung weiterführender Analysemethoden, insbesondere
von Machine Learning Methoden
- Lehre gemäß LVVO LSA (Unterstützung z. B. bei Vorlesungen, Seminaren oder Übungen) im Fach Humanmedizin sowie in angrenzenden Studiengängen, für die die Abteilung Lehrveranstaltungen organisiert (z.B.
Psychologie)
- Einwerbung kompetitiver Drittmittel (z.B. DFG, BMBF, EU) und Budgetplanung, Personalverantwortung und
Berichterstattung gegenüber Föderinstitutionen
- Aufbau und Pflege nationaler und internationaler Forschungskooperationen
- Wissenschaftliche Weiterbildung, z.B. durch Aneignung weiterführender Analysemethoden, insbesondere
von Machine Learning Methoden
- Die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung im Rahmen einer Habilitation ist gegeben
Voraussetzungen:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) in Psychologie
- abgeschlossene Promotion im Bereich Epidemiologie
- Mehrjährige Forschungserfahrung in der Durchführung interdisziplinärer Forschungsprojekte
- Erfahrung mit der Koordination interdisziplinärerer Forschungsprojekte
- Internationale Forschungserfahrung
- Umfassende Erfahrung in der Anwendung statistischer Methoden zur Auswertung multimodaler querschnittlicher und längsschnittlicher Daten aus großen Kohortenstudien
- Nachweisbare Kenntnisse in der Konzeption und Quantifizierung von Maßen der Resilienz, belegt durch
einschlägige Veröffentlichungen in Fachzeitschriften mit Peer-Review Verfahren
- Nachweisbare erste Erfolge in der Einwerbung von Drittmitteln und dadurch Erfahrung in der Planung,
Durchführung und Koordination drittmittelgeförderter Forschungsprojekte, einschließlich Personalrekrutierung
- Kenntnisse in den psychologischen Themen Resilienz, Stress und Kognition und zu medizinischen Themen
wie neurodegenerative Erkrankungen und Biomarker für Alternsprozesse
- Erfahrung in der Auswertung von Kognitionsdaten, strukturellen und resting-state MRT-Daten, sowie molekularen Daten mittels R oder Python
- Erfahrung in der Durchführung und Auswertung von Eyetracking-Experimenten, inklusive Kenntnisse in der
Pupillometrie, nachgewiesen durch Publikationen in Fachzeitschriften mit Peer-Review Verfahren
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Schrift und Sprache
- Eigene Projektideen und unabhängige und strukturierte Arbeitsweise
- Ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten
Wir bieten:
- Vernetzung im interdisziplinären Forschungs-Netzwerk des Deutschen Zentrums für psychische Gesundheit
Dzpg
- interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten mit Gestaltungsspielraum bei der größten Arbeitgeberin
der Region
- eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich ei-
ner Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge
- einen sicheren Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen (Homeoffice, flexible Arbeitszeitgestaltung,
variable Teilzeitmodelle)
- 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
- eine weltoffene, vielfältige und internationale Arbeitsumgebung, die auch als familiengerecht zertifiziert ist
(incl. Ferienbetreuung)
- umfassende Personalentwicklung in allen Phasen des Berufslebens mit vielfältigen Weiterbildungs- und
Qualifizierungsmöglichkeiten einschließlich Bildungsurlaub
- Angebote zur Förderung und Erhaltung Ihrer Gesundheit im Rahmen unseres Gesundheitsmanagements
sowie vielfältige Angebote im Hochschulsport
- die Möglichkeit der Teilhabe an vielfältigen sozialen Gemeinschaften (u. a. Universitätssportteams, Universitätschor oder Universitätsorchester) und der Teilnahme an spannenden Veranstaltungen, z. B. Lange Nacht
der Wissenschaften, Hochschulinformationstag, Winterball der Universität
- vergünstigte Speisenversorgung in den Mensen des Studentenwerks Halle
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Ab-
schluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit
bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Oliver Tüscher, Tel.: 0345 557 3651, E-Mail:
psychiatrie@uk-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-037/26-H mit den üblichen Unterlagen bis zum
11.05.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und
Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Herrn Prof. Dr. med. Oliver Tüscher, 06097 Halle
(Saale) oder per E-Mail an das Sekretariat psychiatrie@uk-halle.de.
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur
ist erwünscht.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.verwaltung.uni-halle.de.
